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Wundersame Flechten

Veröffentlichungsdatum18.12.2025Lesedauer1 Minute
Summer

Im Winter, wenn die Bäume ihr Laub verloren haben, fällt manchen auf der Rinde ein seltsamer Belag auf. Oft wird dieser für Moos oder sogar – wegen der teils auffälligen Farben und Wuchsformen – für eine Krankheit oder einen Parasiten gehalten. Das „Natur im Garten“ Telefon kann besorgte Anrufende hier in der Regel beruhigen. Meist handelt es sich um Flechten – harmlose Mitbewohner, die auf Bäumen wachsen, ihnen aber nicht schaden. Im Gegenteil: Viele Flechtenarten gelten als Zeichen sauberer Luft. Sie zählen nicht zu den Pflanzen, sondern sind Lebensgemeinschaften aus Pilzen und Algen. Weltweit gibt es über 25.000 Arten, rund 2.800 davon in Österreich. Uns begegnen Flechten vielerorts auf Steinen, Dächern oder Zäunen – auch Isländisch Moos etwa, z.B. in Hustenzuckerln, ist eine Flechtenart. Vögel wie Schwanzmeisen oder Buchfinken verwenden am liebsten Flechten zum Bau und zur Tarnung ihrer Nester. Die für uns so unscheinbaren Flechten sind also von vielerlei Nutzen. Maßnahmen gegen Flechten sind im Garten nicht notwendig.


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DatenquelleNatur im Garten